Schlagwort-Archive: Winter

Weihnachten

Jeder weiß, dass Weihnachten ein ursprünglich heidnisches Fest ist, das von germanischen Völkern gefeiert wurde.

Den Grund zum Feiern bot der 21. Dezember jeden Jahres – die Wintersonnenwende. Dies ist der Tag, an dem die Tage wieder länger und die Nächte wieder kürzer werden. Für die Germanen war es schlicht die Auferstehung des Lichts. Demnach stand die Sonne als Licht- und Lebensspender im Zentrum der Feierlichkeiten.

Anders als heute, war der Winter in dieser frühen Zeit der Menschheit eine Ruhezeit, die gut vorbereitet werden musste. Mit dem, was in der Wachstumsperiode des Sommers geerntet wurde, musste man die kalte und dunkle Zeit des Winters überstehen, denn auch die Natur legte sich zur Ruhe.
Es sollte nicht wundern, dass auch damals die Stimmung litt, denn das fehlende Licht führte – wie heute auch – zu depressiver Stimmung.

Mit einem einfachen Trick, der auch heute noch ab und an funktioniert, konnte man die schlechte Stimmung aufheitern.
Wie wir wissen, sorgen unerwartete Geschenke und Zuwendungen anderer Art für Überraschung bei denjenigen, die sie erhalten. Der Trick mit der Aufheiterung spielt sich im limbischen System unserer Gehirne ab und war die Geburtsstunde der Weihnachtsgeschenke.

Was dann noch fehlt, sind Gebäck und Plätzchen, die es auch damals schon gab. Sie entstanden aus Resten von Getreidemehl, das mit Resten allerlei hochkalorischer Zutaten vermischt und gebacken wurde. So konnte man sich während der Feierlichkeiten wenigstens noch mit diesen Übrigbleibseln etwas stärken. Möglicherweise taugten sie dann auch als Geschenke für die Nachbarn, denen man damit die trübe Stimmung verbessern konnte.