Liebe üben

Wenn es um Problem- und Krisenbewältigung geht, wird sehr oft von Liebe gesprochen, die als Antidot gegen Angst eine verbindende, deeskalierende und harmonisierende, innere Haltung bewirkt.
Liebe, als Kraft und innere Haltung, bringt Vertrauen, Toleranz, Gleichmut, die Bereitschaft zu Verstehen und vor allem das Zurücksetzen selbstsüchtiger Neigungen in uns zur Geltung. Liebe stellt ihre Kraft in den Dienst harmonischer Koexistenz und verpflichtet sich ausschließlich zur Wahrheit, die erst nach dem Auflösen angstbesetzter Denkmuster nach und nach erkennbar werden kann.

So viele Menschen reden und schreiben über die Liebe und viele üben sich darin, die Liebe durch ihr Denken und Handeln tagtäglich in ihr Leben zu integrieren.
Ich beobachte das sehr oft im Umfeld meiner Freunde und Bekannten und es wird spürbar in vielen Beiträgen, die im Internet zu finden sind.

Gleichzeitig kann man beobachten, dass andere Kräfte – bewusst oder unbewusst – durch Rede und Handlung immer intensiver Angst und Panik streuen. Angst macht eng, sie trennt und misstraut und fördert selbstsüchtige Neigungen. Angst erzeugt belastende Emotionen, die unreflektiert zur Eskalation zwischen Menschen beitragen.

Wofür werde ich mich willentlich entscheiden? Das sollte die grundsätzliche Kernfrage sein, die ich mir jeden Tag öfter stellen sollte! Entscheide ich mich für die Liebe oder bleibe ich bei der Angst?
„Was würde die Liebe tun?“, kann ein Mantra sein, das mich durch den Tag begleitet.

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