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Isoglucose – ein süßer Krankmacher

Bisher durfte die aus Maisstärke hergestellte Isoglucose in Europa nur in geringen Mengen verwendet werden.
Ab 2017 hat die EU die Regelungen geändert, so dass in Europa zukünftig viele Lebensmittel mit diesem industriell hergestellten Süßungsmittel versetzt sein werden.

In USA, wo Isoglucose (oder auch HFCS = High Fructose Corn Syrup) jahrelang verwendet wurde, geht der Verbrauch zurück, da die krankmachende Wirkung allzu offensichtlich wurde. Nun wittern die Hersteller in Europa einen neuen Absatzmarkt.

Gefährlich ist Isoglucose, da sie nicht wie die natürliche, reine Glucose in den Zellen in Energie umgewandelt wird, sondern in Fett umgewandelt und eingelagert wird. Zudem entsteht beim Abbau des Fructose-Anteils in der Leber Harnsäure. Ein hoher Harnsäurespiegel verringert die Sensibilität der Körperzellen für Insulin. Damit Insulin an den Insulinrezeptoren der Zellen andocken kann, ist Stickoxid nötig. Harnsäure vermindert die Bioverfügbarkeit von Stickoxid. Auf diese Weise verlieren die Zellen ihre Sensibilität gegenüber Insulin und eine Resistenz (Diabetes Typ II) kann entstehen.

Problematisch wird es auch für Menschen, die an einer Fructose-Malabsorption leiden. In diesen Fällen ist ein Transportmechanismus in der Darmschleimhaut geschädigt, der für den Transport der Fructose ins Blut notwendig ist. Fructose wird anschließend im Dickdarm verstoffwechselt und erzeugt die entsprechenden Symptome (Blähungen, Bauchschmerzen, Veränderung der Darmflora).