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Gomasio selbst herstellen

Sesam, Salz und Mörser

Mörser, Sesam und Salz

Gomasio ist ein Gewürz, das im Laufe der Zeit auch in westlichen Küchen Einzug gehalten hat.
Ursprünglich stammt es aus Japan und heißt übersetzt ganz einfach „Sesamsalz“.

Geschätzt wird Gomasio einerseits als Würzmittel mit kräftigem nussigem Aroma. Es eignet sich zum Würzen einer Vielzahl von Gerichten: Salate, Gemüse, Getreide und Reis. Aber auch beim Bestreuen auf Brot ist es eine leckere Variante.
Dadurch, dass die Salzkristalle im Gomasio von Sesamöl umschlossen sind, macht es nicht so durstig, wie reines Salz dies tut.

Andererseits wird es in der „gesunden Küche“ geschätzt, weil es eine kräftigende Wirkung hat.
In der Ernährungsform der ‚Makrobiotik‘ ist es den Lebensmitteln zugeordnet, die sehr ‚Yang‘ sind und damit ausgleichend wirken zu den Lebensmitteln der westlichen Küche.
In der TCM (Traditiionelle Chinesische Medizin) wird Gomasio ebenfalls eine kräftigende Wirkung zugeschrieben.
Darüber hinaus sagt man ihm nach, dass es gut gegen Husten wirkt, bei übersäuertem Magen, gegen Kopfschmerz, Heuschnupfen und sogar bei Tierhaarallergie hilft.

Sesam, als Hauptbestandteil des Gomasio, ist sehr calciumreich, ordentlich eiweißreich, bietet eine große Menge an wichtigen Aminosäuren und enthält Antioxidantien, die vor freien Radiakalen schützen.

Da es nun sehr beliebt geworden ist, kann man es auch fertig kaufen.
Ein kleiner Nachteil dabei ist, dass Sesamöl zwar vergleichsweise lange haltbar ist, aber eben doch nach einiger Zeit ranzig wird und das ist keinesfalls der Gesundheit zuträglich.
Deshalb ist es eine gute Alternative, es selbst herzustellen.
Die Herstellung ist einfach, wenn auch ein wenig anstrengend (das Mörsern der Körner braucht Ausdauer und etwas Kraft). Vielleicht kann die Gomasio-Produktion ja auch mal einen Besuch im Fitness-Studio ersetzen.

Hier als kurzes Video der Prozess der Herstellung: