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Warum ist achtsames Essen erstrebenswert?

Durch achtsames Essen integriere ich Achtsamkeit in eine der grundlegenden Aktivitäten meiner Existenz.
Achtsames Essen wird meinen Körper und meinen Geist nähren. Ich kann dadurch ein gesundes Gewicht erreichen und mögliche ernährungsbedingte Krankheiten unwahrscheinlicher machen.
Achtsamkeit hilft mir, meine Beziehung zwischen meinen Speisen, meiner Gesundheit und der des Planeten zu erkennen.
Meine Achtsamkeit beim Essen wird für mich Achtsamkeit in allen Bereichen meines Lebens wachsen lassen. Dadurch wird mein Mitgefühl für alle Lebewesen und für das Leben schlechthin gestärkt.

8 Übungen für achtsames Essen

„Achtsamkeit“ ist einerseits ein modischer Trend unserer heutigen Zeit. Andererseits entspricht sie einer Geisteshaltung, die Menschen verschiedener Kulturen und Epochen bereits seit Jahrtausenden üben. Wir haben es also auch mit einer Renaissance bezüglich des Umgangs mit uns selbst und unserer Umwelt zu tun.
Ganz gewiss kann die Rückbesinnung auf eine achtsame Geisteshaltung als Reaktion auf die negativen Auswirkungen unserer hektischen und von Oberflächlichkeit geprägten Zeit gesehen werden.
Die folgenden 8 Punkte stellen speziell Ratschläge für Menschen dar, die ihr Körpergewicht reduzieren wollen und die verstanden haben, dass Übergewicht kein isoliertes Phänomen der Ernährung darstellen kann, sondern vor allem auch eine Folge des Lebensstils ist.
  1. Das Essen ehren
  2. Alle 6 Sinne einbeziehen
    Geschmack, Farbe, Konsistenz, Geräusche, Reaktion des Geistes, sich verändernder Geschmack
  3. Maßhalten
  4. Sorgfältig kauen
    Eher kleinere Bissen zu sich nehmen
  5. Langsam essen
    Das Sättigungsgefühl stellt sich nach ca. 10 Minuten ein
    Während des Kauens das Besteck weglegen und das Körpergefühl wahrnehmen.
  6. Keine Mahlzeiten auslassen
    Werden Mahlzeiten ausgelassen, fällt es danach schwer achtsam zu essen.
  7. Nichts zwischendurch essen
    Wenn immer wieder gegessen wird, ist die Bauchspeicheldrüse immerzu dabei Insulin auszuschütten.
    Die Zellen werden dadurch immerzu mit Glucose beliefert. Das verhindert, dass der Körper auf Fettreserven zurückgreift.
  8. Möglichst pflanzliche Nahrung bevorzugen
    Pflanzliches ist gesünder (tierische Nahrung ist wegen der enthaltenen Zusätze nicht empfehlenswert. Außerdem
    entstehen bei der Verdauung von tierischer Nahrung vermehrt Substanzen, die zu Übersäuerung und Belastung des Organismus führen).
    Tierische Nahrung verbraucht sehr viel Ressourcen (Land, Wasser), schädigt das Klima und ist Mitursache von Hunger in der Welt.