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Von der Methode zur Meditation

Innere Hindernisse auf dem Weg zur Meditation

Mit Meditation ist das so eine vertrackte Sache. Da wird von einem etwas verlangt, das genau dem Gegenteil dessen entspricht, was der moderne Alltag vorlebt und was medial gefördert wird: Ablenkung, Unterhaltung, Zerstreuung, Träumerei. Alles das fehlt in der Meditation!
Na ja, eigentlich kein Wunder, dass vielen Menschen da langweilig wird und ihr Geist nach Ablenkung und Beschäftigung schreit.

Warum sollte man sich das also antun?
Wenn man jemandem diese Frage stellt, der schon seit Jahren meditiert und weiß, wovon er spricht, wird er uns anlächeln und einfach nur „Geduld!“ antworten.
Es ist wie das Erklimmen eines Berges, Der Aufstieg ist beschwerlich. Spätestens wenn man den Gipfel erreicht hat, wird alles leicht.

Der innere Gipfel während der Meditationssitzung ist der Moment, in dem sich Meditation erstmals ereignet. Vorher ist alles nur vorbereitende Methode. Natürlich kann man sich jahrelang mit Methoden aufhalten, ohne jemals Meditation erlebt zu haben. Dann hatte man keine klare Anleitung oder diese nicht beherzigt oder man ist den inneren Hindernissen, die jeder Mensch mitbringt, auf den Leim gegangen. Weiter unten im Text komme ich noch darauf.
Wenn es einfach nicht klappen will, ergibt sich daraus, dass es empfehlenswert ist, einen Lehrer zu haben, der anleitet, aufkommende Fragen klären kann und einem im Umgang mit den inneren Hindernissen auf die Sprünge hilft.

Wenn man dann Meditation erlebt, merkt man’s in der Regel ganz genau!
Für diesen Moment gibt es ein Pali-Wort. „Piti“. Es bedeutet in etwa „Entzücken“ oder „Interesse“.
Entzücken und Langeweile schließen sich gegenseitig aus und Interesse ist das, was in diesem Moment für die Meditation geweckt wird.
Hat man Geduld und klare Anleitung, wird dieser Punkt fast garantiert erreicht werden. Dann kann die Reise nach innen tatsächlich losgehen!

Innere Hindernisse

Die oben beschriebene Langeweile für Meditations-Neulinge ist nicht der einzige Prüfstein auf dem Weg.
Buddha hatte 5 Hindernisse beschrieben, mit denen jeder (!) Mensch auf dem spirituellen Weg konfrontiert wird. Buddha hatte das vor 2500 Jahren festgestellt. Da es heute nicht anders ist, haben wir uns in unseren Grundeigenschaften nicht verändert. Das macht aber nichts. Entscheidend ist nämlich nicht, ob es diese Hindernisse gibt, sondern entscheidend sind Umgang damit und Reaktion darauf!

Buddha nannte als Hindernisse…
1. Ablehnung (nicht haben wollen, unzufrieden sein)
2. Begierde (haben wollen, festhalten)
3. Trägheit (Faulheit)
4. Unruhe und Rastlosigkeit (abgelenkt sein)
5. Zweifel (sich nicht entscheiden können, skeptisch sein)

Selbstverständlich begegnen uns diese Hindernisse auch im Alltag, wenn wir uns nicht zur Meditation gesetzt haben. Im Alltag halten wir sie oft für etwas ganz Normales. In der Meditation begegnen sie uns garantiert und sie vermiesen uns die Übung, aber es fällt uns dann vielleicht zum ersten Mal auf, dass dies etwas ist, was man ändern sollte.
Glücklicherweise gibt es Anleitung für den Umgang mit diesen Störenfrieden. Wenn ein Lehrer greifbar ist und Anleitung geben kann, steht der eigenen Entwicklung des Geistes nichts mehr im Wege.
Was dann lediglich noch fehlt, ist Durchhaltevermögen und Konsequenz, regelmäßig zu üben!
Besonders gut ist es, regelmäßig in einer Gruppe gemeinsam zu meditieren. Das erhöht die Achtsamkeit und Konzentrationsfähigkeit und erfüllt auch ein gewisses Maß an Verpflichtung.

Grundlagen für Meditation und Achtsamkeit

Wie die Erstbesteigung des Mount Everest durch Edmund Hillary und Tenzing Norgay, war Gautama Siddharta’s Erleuchtung auf eine andere Art ein Gipfelerlebnis. In beiden Fällen stehen die Erfahrungen als Anleitung der Nachwelt zur Verfügung, so unterschiedlich die beiden Unternehmungen auch waren.

Man muss das Rad nicht neu erfinden

Viele sind den Siegern gefolgt und konnten dem Ziel näher kommen ohne schon auf den ersten Schritten am Prinzip von Versuch und Irrtum zu scheitern.
Buddha’s Empfehlungen für die Reise nach Innen, sind ein Wegweiser für eine Reise ohne Extreme. Es ist der Mittlere Weg, der klar strukturiert und von logischen Regeln unterstützt ist, die an die Achtsamkeit gegenüber unseren inneren Prozessen gebunden sind.
Klar, vor 2500 Jahren lebten Menschen unter anderen Bedingungen, die weniger komplex und von weniger äußeren Einflüssen geprägt waren. Buddha’s Lehre, das Dharma, wendet sich an das grundsätzlich Menschliche. Allzu oft wird es von unserer starken materialistisch und nach außen orientierten Denkweise überblendet. Dennoch ist dieses grundsätzlich Menschliche nicht verschwunden. Wer wirklich will und sich für die Reise nach Innen klar entscheidet, kann auf dieser Reise durch Achtsamkeit, Vertrauen, konsequente Übung und Geduld große Fortschritte machen.

Osho: „Meditation for contemporay people“

Osho – früher Bhagwan Shree Rajneesh – war ein Lehrer unserer Zeit, der sich, wie einst Gautama Siddharta, auf die Reise nach Innen machte. Natürlich hatte auch er das grundsätzlich Menschliche im Blick, aber er erkannte die besonderen Herausforderungen, mit denen die Menschen seiner Zeit in besonderem Maße konfrontiert sind.
Die Vielschichtigkeit der Ablenkungen und Verwirrungen ist groß.
Osho’s Ansatz galt vor allem dem Abtragen der dicken Staubschichten aus Dogmen, unreflektierten Tabus und Gewohnheiten, die sich im Umgang mit dieser komplexen Welt angesammelt haben. Entsprechend eindringlich mussten seine Methoden ausfallen und entsprechend radikal musste er uns vor den Kopf stoßen, damit wir aufhören, uns weiter an den vielfältigen Verblendungen unserer Zeit festzuhalten.

Methoden sind Methoden

Die Lebensbedingungen entscheiden über die Methoden. Aber sie bleiben Methoden und sie sind niemals die Läuterung selbst, um die wir uns auf dem spirituellen Pfad bemühen. Sie sind Krücken, die uns das Fortkommen ermöglichen, bis wir irgendwann ohne sie gehen können. Auch die Anwendung der Regeln, die uns Lehrer geben, wird durch Methoden wesentlich erleichtert.

Auch heute – und vielleicht gerade heute – ist es notwendig und wichtig, sich um die reinigende, innere Läuterung zu bemühen. Sowohl das eigene, individuelle Glück ist Grund genug, als auch ein konstruktives und lebensbejahendes Miteinander aller Wesen auf unserem Planeten mahnt dies an.
Die Methoden, die wir uns dafür aussuchen, können ebenso individuell sein wie wir selbst. Methoden sind eben nur Methoden. Ausschlaggebend ist das Verständnis des grundsätzlich Menschlichen, dem wir durch Anleitung, Regeln und Verständnis und mithilfe der für uns geeigneten Methoden näher kommen können.

Im Grunde ist alles ganz einfach

Manchmal sind die einfachsten Dinge so schwer zu erreichen, weil es auf dem Weg dorthin auch Hindernisse gibt. Das schreckt ab. Das ist menschlich. Aber Hindernisse blockieren uns nur so lange, wie wir nicht akzeptieren können, dass sie unabdingbarer Teil des Lebens sind. Sie sind Naturgesetz, wie auch die angenehmen Dinge.
Wenn wir unseren Geist daran gewöhnen können, unweigerlich auftauchende Hindernisse überhaupt erst einmal als diese zu erkennen und dann ihre Natürlichkeit und Selbstverständlichkeit zu akzeptieren, wird es leichter sie zu überwinden. Wie wir das machen, dabei helfen uns Achtsamkeit uns selbst gegenüber, Anleitung, Vertrauen in die Wirksamkeit der Regeln, Geduld, konsequentes Üben und letztlich die Freude am Tun.

Was Freude macht, bringt auch die Liebe ins Spiel.

Ohne Freude ist alles nur kräftezehrende Arbeit. Mit der richtigen Wahl der Methoden, laden wir auch die Freude ein. Die Regeln im Umgang mit unseren inneren Prozessen bleiben dabei immer die selben.

Wo anfangen? Und wie geht es weiter?

Alles beginnt im Geist. Nichts geschieht, ohne dass es der Geist angeordnet hat. Wenn wir lernen, mit unserem Geist zu arbeiten, ändern sich in entsprechender Weise auch unsere Perspektive, unser Denken und Handeln.
Ansatzpunkt ist zunächst einmal die Beruhigung des unsteten Geistes, der sich gern in Gedanken und geistigen Fragmenten verliert, Szenarien aus Ängsten, Hoffnungen und Illusionen produziert und uns davon abhält, in die Stille der Tiefe zu gehen, in der Klarheit und schon immer vorhandene Weisheit warten, die uns aus vielen selbst geschaffenen Verstrickungen befreien.
Um dies zu erreichen, müssen wir Achtsamkeit üben und konsequent sein, um den nächsten Schritt in die Meditation möglich zu machen. Die Versenkung in Meditation ist das Tor zur Stille, in der wir Klarheit finden können.

Unsere ersten Schritte zu mehr Achtsamkeit beginnen auf dem Meditationskissen, indem wir konsequent und geduldig die gewählte Methode üben und dabei der inneren Prozesse gewahr werden ohne sie zu zensieren oder zu beurteilen.

Wenn wir gut geübt haben, werden wir feststellen, dass sich Achtsamkeit auch im Alltag – abseits des Meditationskissens – bemerkbar macht. Solche Momente des Gewahrwerdens sind unter Umständen von Staunen begleitet, weil bewusst wird, wie automatisch Reaktionen in uns ablaufen und nach außen getragen werden.

Meditation im Alltag

Viele Menschen glauben, dass Meditation auf die Zeiten beschränkt ist, die sie auf dem Meditationskissen verbringen. Wenn sie dann aufstehen und den Raum verlassen, ist die Meditation vorbei und der Alltag kehrt zurück.

Bereits die ersten, kleinen Schritte in Achtsamkeit, die noch weit entfernt von Meditation sind, entsprechen großen Schritten in das Abenteuer der eigenen, bislang verborgenen Erfahrungswelt.

Meditation ist einfach. Aber es ist nicht leicht sie zu erleben. Zu sehr ist der Geist daran gewöhnt, sich in oberflächlichen Sphären zu bewegen. Er denkt von morgens bis abends und er träumt von abends bis morgens, ohne jemals die verborgenen Tiefen zu berühren, in denen wertvolle Einsichten erlebbar werden können.

Die Zeiten auf dem Meditationskissen sind Übungszeiten. Es ist Vorbereitung und Einstimmung auf die Zeiten, die wir im Alltag erleben. Ebenso sind diese Übungszeiten auch Ruhe- und Reinigungszeiten für unseren stets bewegten und von Reizen überfluteten Geist, in dem wir nämlich innere Freiräume und Klarheit schaffen.

Natürlich bewirken Meditationsmethoden eine körperliche und geistige Entspannung. Das ist ein Nebeneffekt, der viele Menschen überhaupt erst zur Meditation bringt.
Das genau ist die Antwort auf meine oft gestellte Frage, warum Menschen Meditation erlernen wollen: Entspannung, Entschleunigung.
Ist das alles, was wir erwarten können? Natürlich nicht!

Wenn uns wirklich klar ist, dass Meditation einen Transformationsprozess in Gang setzt, der unser ganzes Sein erfasst und unseren Alltag verändern wird, einschließlich des Umgangs mit uns selbst und anderen Menschen, und wenn wir irgendwann erstaunt feststellen, dass wir uns weniger verzetteln, sorgen, ängstigen oder aufregen, sondern über unsere alltäglichen Gewohnheiten zu schmunzeln beginnen, dann beginnen wir Meditation endlich ernst zu nehmen. Ihre Früchte tauchen dann dort auf, wo sie am wertvollsten sind: im Alltag!
Wenn das so geschieht, dann sollten wir unbedingt dabei bleiben und diese Achtsamkeit, die wir auf dem Meditationskissen dem Atem gewidmet haben, auf möglichst viele alltägliche Tätigkeiten und Ereignisse lenken! Unser Geist wird sich erinnern, was er während der Übungszeiten gelernt hatte und er wird sich gerne beteiligen, wenn wir ihn ermutigen und geduldig und beharrlich sind.

Die Fähigkeit, Meditation im Alltag zu verankern, ist wie die Erziehung eines Kindes. Man braucht Geduld, Liebe, Beharrlichkeit und Vertrauen.

Vipassana: Stück-für-Stück zur Einsicht in sich selbst

Vipassana ist zwar keine Methode, aber es Bedarf einer Methode, um Vipassana (Einsicht) zu erhalten!

Natürlich haben wir, neben dem Atem, weitere Möglichkeiten unseren Geist durch Konzentrationsübungen an einem Punkt oder in einem begrenzten Bereich zu halten.

Bei der Gehmeditation fokussiert man seine Wahrnehmung auf die Empfindungen beim Gehen. Dies ist eine Methode, die vor allem durch den vietnamesischen Meister Thich Nhat Hanh bekannt wurde.

Eine weitere, nicht so bekannte Methode, ist die von der buddhistischen Nonne Ayya Khema empfohlene „Stück-für-Stück-Methode“, auf die sich dieser Beitrag bezieht. Das Besondere an dieser Methode ist, dass wir während der etwa 1-stündigen Übung mit unserem Geist – also mit der fokussierten Wahrnehmung – Stück für Stück durch die einzelnen Bereiche unseres Körpers wandern, dort jeweils aufkommende Empfindungen, Gefühle oder Emotionen wahrnehmen, dann wieder loslassen und zur nächsten Stelle weitergehen. Von der Nasenspitze bis zu den Zehenspitzen wird jeder Teil des gesamten Körpers behandelt.

Ausschlaggebend ist, die jeweiligen Empfindungen, Gefühle und Emotionen nicht zu bewerten oder zu beurteilen, sondern sie lediglich wahrzunehmen und als solche klar zu erkennen und sich von der Wahrnehmung des Bereichs wieder zu lösen, bevor man zum nächsten Bereich weiter geht.

Die „Stück-für-Stück-Methode“ hat vielfältige Wirkungen. Einerseits ist sie eine hervorragende Übung, um seine Konzentrationsfähigkeit zu stärken. Der Geist wird durch konsequentes Üben insgesamt ruhiger und weniger ablenkbar. Andererseits ist sie eine Methode der Läuterung (Reinigung, Befreiung) im Sinne des Dhamma. Gefühle und Emotionen, die wir je hatten, manifestieren sich im Körper – vor allem dann, wenn sie sehr oft erlebt werden. Im Körper können sie Blockaden erzeugen und sich als emotionale oder körperliche Störungen und Belastungen zeigen. Übende erleben, dass sich häufiges Üben dieser Methode sehr erleichternd in Bezug auf Blockaden auswirkt.

Eine weitere vorteilhafte Wirkung ist das Üben des Loslassens, das beim Wechseln von einer Stelle im Körper zur nächsten einen wichtigen Aspekt der Übung darstellt.
Dieses Loslassen, das sich während der Ausführung der Methode auf den Körper beschränkt, weitet sich bei konsequenter Praxis automatisch auf alle anderen Bereiche des Lebens aus. Die Anhänglichkeiten an die Dinge und sogar an andere Menschen verringern sich.

Aufkommende Hindernisse, die sich während der Übung in Formen von Ablehnung (Langeweile, körperliche Missempfindungen) oder Anhaftung (Hängenbleiben an angenehmen Empfindungen) zeigen können, werden wahrgenommen. Dieser Erfahrung folgt die Einsicht der Vergänglichkeit aller dieser Phänomene.

Im Rahmen meiner Meditationskurse biete ich diese Methode von Zeit zu Zeit in Gruppenkursen an.
Informationen zu Terminen könnt ihr auf meiner
Webseite finden.

Mudras für die Meditation

Mudras zur Unterstützung der Meditation

Zur Unterstützung der Meditation verwende ich Mudras. Diese sind spezielle Hand- und Fingerhaltungen mit symbolischer Bedeutung. In manchen Abhandlungen wir ihnen auch eine bioenergetische Wirkung nachgesagt. In der tibetisch-buddhistischen Tradition verwendet man in der stillen Meditation 5 Mudras, die aufeinander aufbauen. Dabei bleibt die Haltung des Körpers während der gesamten Meditation unverändert. Gewechselt wird lediglich die Haltung der Hände.

  1. Mudra der Gleichmut (Tang Nyon)
  2. Mudra der liebenden Güte (Metta)
  3. Mudra des Mitgfühls (Karuna)
  4. Mudra der Erleuchtung (Bodhicitta)
  5. Mudra der Handlung

Ablauf der Meditation und Einbeziehung der Mudras

  • ich nehme die korrekte Sitzhaltung ein  (7 Punkte der richtigen Sitzposition nach Buddha Vairocana)
    • stabiler Sitz mit gekreuzten Beinen
    • pfeilgerade Wirbelsäule vom Becken bis zum Kopf
    • Kinn leicht eingezogen
    • Schultern leicht zurückgenommen
    • Blick nach schräg unten gerichtet

(1) Die Hände bilden die Mudra der Gleichmut.
In dieser ersten Phase bereite ich meinen Geist durch meine innere Einstellung und meinen Körper durch die korrekte Haltung auf die Meditation vor.

  • Die innere Einstellung:Mit der Mudra der Gleichmut ermögliche ich meinem Geist, eine entspannt beobachtende Haltung einzunehmen. Ich besinne mich darauf, auftauchende Gedanken oder Gefühle nicht zu werten und mich in eine innere liebevoll annehmende und nicht festhaltende und nicht ablehnende Wahrnehmung zu versenken (was da ist, darf jetzt da sein, aber ich lasse mich davon nicht vereinnahmen).
  • Der Körper Die Hände liegen im Schoß, ca. 4 Finger breit unterhalb des Nabels, im Bereich des Wurzelchakras. Die Hände bilden dabei als Mudra die Form eines Korbes mit Henkel, wobei die rechte Hand in der linken liegt. Die Daumenspitzen berühren sich leicht. Der Rücken wird durch eine starke und aufrechte Wirbelsäule vom Becken bis zum Scheitel senkrecht und gerade gehalten (stark und unerschütterlich wie ein Diamant). Das Herz ist durch die Haltung der Brust offen. Mit dem Gesäß spüre ich den Kontakt zur Erde. Mit der Oberseite des Kopfes stütze ich den Himmel. Das Kinn ist leicht eingezogen. Die betont aufrechte Haltung von Rücken und Kopf verleiht meinem Körper in senkrechter Linie eine angenehme Grundspannung. Diese Haltung verkörpert Würde, Offenheit und Aufrichtigkeit. Die Augen sind halb geschlossen und der Blick ist etwa einen Meter vor mir zum Boden gerichtet.

(2) Die Hände bilden die Mudra der liebenden Güte In dieser zweiten Phase besinne ich mich darauf, welche Wünsche und Gefühle ich für mich und meine Umwelt verwirklichen möchte.

  • Die innere Einstellung Ich besinne mich auf bedingungslose Liebe für mich selbst und alle Wesen (alle Wesen mögen glücklich sein).
  • Der Körper Während der unveränderten Sitzhaltung wechselt die Haltung der Hände zur Mudra der liebenden Güte (Metta). Die Handflächen liegen entspannt auf den Knien. Die Wärme der Hände überträgt sich auf die Knie. Diese Wärme symbolisiert meine Herzenswärme, die ich für mich und alle Wesen freigebe. Der Blick ist nicht mehr zum Boden gerichtet, sondern geradeaus in die Ferne. Die Augen sind geöffnet. Mit diesem Blick erreiche ich alle Wesen in nah und fern.

(3) Die Hände bilden die Mudra des Mitgefühls  In der dritten Phase der Meditation werde ich mir bewusst, dass es in der Welt und in mir selbst Schmerzen gibt, die als Leiden empfunden werden. Ich wünsche mir, alle Wesen und mich selbst von diesen Leiden zu befreien.

  • Die innere Einstellung In meiner Vorstellung atme ich die Leiden der Welt ein. Ich verwandle sie in mir zu Licht. Dieses Licht atme ich aus und lasse es in der Welt erstrahlen.
  • Der Körper Nun bilden die Hände die Mudra des Mitgefühls. Die linke Hand bildet in Höhe des Bauchnabels die Form eines Bootes. Die rechte ist direkt darüber und bildet die Form eines Daches. Die Insassen des Bootes sind diejenigen, denen mein Mitgefühl gilt.

(4) Die Hände bilden die Mudra der ErleuchtungIn der vierten Phase besinne ich mich darauf, dass ich ab jetzt anderen Wesen helfen werde, anstatt darauf zu warten,dass mir geholfen wird.

  • Die innere Einstellung Ab jetzt bin ich derjenige, der anderen Wesen helfen wird ihre Leiden zu überwinden. Ich werde mich ab jetzt dafür einsetzen, dass andere Wesen glücklich sein können. Dieser tiefe Wunsch möge dazu führen, dass ich letztendlich meine Buddhanatur verwirkliche.
  • Der Körper Die Hände liegen in Höhe des Herzens in Gebetshaltung aneinander. Die Daumen sind innen zwischen den Handflächen.

(5) Die Hände bilden die Mudra der Handlung In der fünften und abschließenden Phase setze ich den inneren Prozess in Gang, den ich während der vorigen Phasen vorbereitet hatte.

  • Die innere Einstellung Ich praktiziere Meditation, um schließlich erleuchtet zu werden. Dazu löse ich meine inneren Konflikte, entspanne mich und meinen Geist und reinige ihn von wertenden und verurteilenden Gedanken. Ich nähre die Liebe für mich selbst und alle Wesen und bemühe mich um die Auflösung der Leiden. Ich bin fest dazu entschlossen erleuchtet zu werden, um mich und alle Wesen dieser Welt zu heilen und glücklich zu machen.
  • Der Körper Die Hände bilden wieder die Mudra der Gleichmut, wie in der ersten Phase. Dieses Mal symbolisiert sie die Mudra der Handlung. Mein ganzer Körper ist in unveränderter ruhiger Haltung, aufrecht und wachsam gegenüber allem was auftaucht. Immer wieder besinne ich mich auf die korrekte Sitzhaltung.

Abendmeditation am Mittwoch

Zur Ruhe kommen und Stress abschalten, immer mittwochs 18:00-19:00 Uhr

Mit Tenzin Yeshi

Damit Du dann auch an allen anderen Tagen immer besser zu innerer Ruhe finden kannst, lade ich Dich ein, mittwochs an unserer Abendmeditation teilzunehmen. Regelmäßigkeit ist eine Säule der Meditation, deren Wirkung sich in der Gruppe darüber hinaus maßgeblich potenziert.

An jedem Abend wird es andere Themenschwerpunkte geben

Wo findet es statt?

Osho Mahabodhi Meditation Center
Wundtstraße 29
69123 Heidelberg-Wieblingen

Weitere folgende Angebote gibt es an anderen Tagen im Mahabodhi

– Tibetan Pulsing
– Mantra-Singen
– Familienstellen
– Tarot-Sessions
– Reiki
– Meditationstage
…und Vieles mehr.

Das Mahabodhi befindet sich direkt am alten Neckar. Es verfügt neben einem sehr schönen Session-Raum für bis zu zehn Teilnehmern über eine gemütliche Teestube mit Balkon und Blick auf den Neckar.

Anmeldung zur Mittwochs-Meditation ist grundsätzlich nicht erforderlich
Wenn Du Fragen hast, kontaktiere mich per Mail (yeshi@pro-nutrimentum.de) oder telefonisch, SMS oder WhatsApp (+491523 379 3402).

Kosten für die einzelne Teilnahme: 10 EUR, Ermäßigte 8 EUR
10er-Karte Mittwochs-Meditation: 60 EUR, Ermäßigte 40 EUR

Was Du mitbringen solltest:
  • bequeme Kleidung
  • Dich selbst 🙂
Sitzkissen, Decken und Yogamatten sind vorhanden.

Kundalini-Meditation

Was ist Kundalini?

Der Begriff Kundalini stammt aus der Mystik Indiens und bedeutet in etwa Schlangenkraft.
Traditionell stellt man sich die Kundalini als zusammengerollte Schlange vor, die im Bereich des Steißbeins „schläft“. Die Kundalini entspricht grundsätzlich unserer reinen, kreativen Lebensenergie. Man kann sie als energetisches Phänomen bezeichnen, das eng mit unseren körperlichen Energiezentren (Chakren) verknüpft ist.

Die 7 Chakren

  1. Wurzelchakra (Überleben, Instinkt)
  2. Sakralchakra (Sexualität. Gefühle)
  3. Solarplexuschakra (Macht, Wille)
  4. Herzchakra (Liebe, Mitgefühl, Beziehung)
  5. Halschakra (Ausdruck, Kommunikation)
  6. Stirnchakra (Wahrnehmung)
  7. Kronenchakra (Weisheit)

Normalerweise ist die Kundalini in den unteren beiden Chakren aktiv, nämlich dort, wo sich das Wurzel- und das Sakralchakra befindet. Im aktivierten Wurzelchakra besitzt unsere Lebensenergie eine Eigenschaft, die unser physisches Überleben sichert. Im Sakralchakra, das auch als Sexualchakra bezeichnet wird, hat unsere Lebensenergie eine Eigenschaft, die eng mit unserer Sexualität und Fortpflanzung verbunden ist.
Die fünf oberen Chakren (Solarplexus-, Herz-, Hals-, Stirn- und Kronenchakra) sind normalerweise nicht oder kaum aktiviert.

Warum die Kundalini wecken?

Alle Heilslehren und Religionen streben danach, diese schlafende Energie zu wecken und sie aus dem Bereich des sexuellen Zentrums nach oben aufsteigen zu lassen, um die oberen höher schwingenden Chakren zu aktivieren, wodurch unsere ungelebten, wahren und wertvollen menschlichen Potentiale geweckt werden: Liebe, Mitgefühl, Verbundenheit, innere Weisheit.
Im Grunde das Ziel jeglicher innerer Entwicklung.
Sind vor allem unsere beiden untersten Chakren aktiv, sind wir sehr stark mit der Sicherung unserer Existenz beschäftigt und Sexualität nimmt viel Raum in uns ein.
Steigt unsere Kundalini weiter, verstärkt sich unsere Willenskraft, im weiteren Verlauf bekommen wir Zugang zu unserer Liebesfähigkeit, zu Mitgefühl und Vertrauen. Durch die Aktivierung der obersten Chakren wird zusätzlich unsere Wahrnehmung feiner und differenzierter, wir können intuitiv denken und erhalten ungeahnte Einsichten in komplexe Zusammenhänge.

Wege und Techniken

Um das Aufsteigen der Kundalini zu bewirken, haben Menschen im Laufe der Geschichte verschiedene Rituale und Techniken erfunden: Meditationstechniken, Trance Tanz, Yogapraktiken.

Sehr wirkunsvoll ist die Kombination aus Meditation und Bewegung.
In unserer Zeit hatte der spirituelle Meister Osho Meditation und Bewegung in verschiedenen Techniken kombiniert. Eine davon ist die Kundalini-Meditation. Sie besteht aus vier aufeinander folgenden Phasen von jeweils 15 Minuten, wobei die ersten beiden Phasen aktiv und bewegt sind und die beiden letzten Phasen in Stille erfolgen.
Durch diesen Aufbau schlägt die Kundalini-Meditation im Verlauf der Phasen eine Brücke von achtsamer körperlicher Aktivität hin zu achtsamer Stille.

 

 

 

Die Welt ist ein Spiegel

Immer und immer wieder sollte man sich klar machen, dass die äußere Welt ein Spiegelbild der inneren Welt jedes Einzelnen ist. Die inneren Werte, Überzeugungen und Handlungen jedes Einzelnen erzeugen die sichtbare Welt im Außen.

Quelle: Dan Botan (Unsplash.com)

Kann die äußere Welt verändert werden, ohne dass eine „kritische Masse“ aus Individuen ihre inneren Werte, Überzeugungen und Handlungen verändert? Nein.
Die äußere Welt verändert sich mit der Veränderung der inneren Welt, ebenso, wie ein Spiegelbild sich ändert, wenn sich der Betrachter ändert.

„When you find pease, your peace will touch the world a lot more, than any propaganda will do…“
(Mooji)

Ebenso, wie die großartigen Fortschritte in Technologie einem brillanten Verstand entspringen, ebenso zeugt unser Umgang mit uns selbst und unserer Mitwelt, dass wir uns emotional nicht weiterentwickelt haben. Immer noch lebt das wilde und verängstigte und kampfbereite Tier in unserem Kopf. Wir sehen die Konflikte in der Welt um uns herum und überlegen, wie wir dagagen ankämpfen können. Aber wir wenden uns nicht unseren eigenen, inneren Konflikten zu, aus denen die äußeren Konflikte entstehen. Auf diese Weise kämpfen wir im Kampf gegen die äußeren Konflikte eigentlich gegen uns selbst.
Es nützt nicht, den Spiegel zu verurteilen, weil uns das Bild nicht gefällt.

„The only hope for humankind is the transformation of the individual.“
(Jiddu Krishnamurti)

 

Wintersonnenwende

Der 21. Dezember ist der kürzeste Tag des Jahres, dem die längste Nacht des Jahres folgt. Dies ist dann auch die Geburt des Lichtes, da nach diesem Datum die Tage allmählich wieder länger werden.

Ähnlich wie mit dem Wechsel der Jahreszeiten, können wir in dieser Nacht im Dezember sehr unmittelbar an diesem kosmischen Ereignis hier auf der Erde teilhaben.
Die Wintersonnenwende fällt in den Zeitabschnitt der Raunächte vom 21.12. bis zum 06.01. des folgenden Jahres.

Es ist eine Zeit der Rückschau und Neuausrichtung. Das scheidende Jahr kann abgeschlossen werden und Pläne und Ziele für die kommende Zeit können visualisiert werden.

So finden in der Nacht des 21. Dezember auf den 22. Dezember Rituale statt, die wir am sinnvollsten in der Gemeinschaft feiern. Es ist eine überaus intensive und kraftvolle Zeit, die wir nicht ungenutzt verstreichen lassen sollten.

Unsere eigene, innere Welt der Gedanken, Gefühle, Träume und Wünsche wird in dieser Zeit sehr deutlich, so dass wir eingeladen und aufgefordert sind, uns damit zu beschäftigen. Wir tun das in Meditation, mit Tanz und Gesang und sind während dieser rituellen Feier ganz besonders achtsam mit uns selbst und unseren Gefährten.

Die Zeit anhalten!

Das Gespür für die Verbindung zu uns selbst und zu den Kräften der Natur, des Himmels und der Erde, geht in der Betriebsamkeit des Alltags allzu schnell verloren.
Aber gerade in diesem letzten Abschnitt des Jahres sind Emotionen und körperliche Empfindungen besonders präsent und verlangen nach Aufmerksamkeit. Das ist ganz natürlich und entspricht der energetischen Qualität dieser Zeit. Deshalb achten wir sehr genau auf die Dinge, die sich in uns zeigen und nehmen Abstand von den Reizen, die unsere laute und technisierte Welt verursacht, um ganz bei uns selbst zu sein.

Meditationspraxis: heiße und kühlende Langeweile

Langeweile ist etwas, das unser Geist überhaupt nicht mag. Für ihn ist es die reine Folter.
Weil wir seine Qualen kennen und spüren, haben wir uns darauf eingerichtet, ihm immer genug Unterhaltung und Abwechslung zu bescheren, schließlich ist die Welt nicht erst seit der Machtübernahme durch das Smartphone bunt und bewegt.

Ausgerechnet jetzt, wo ich mich 24 Stunden am Tag mit Reizen satt füttern lassen kann, tauchen verstärkt seltsame Menschen auf, die uns die Quelle der Langeweile schmackhaft machen wollen.
Sie reden von Meditation, innerer Einkehr, Selbsterkenntnis, innerem und äußerem Frieden und Entspannung – lauter Begriffe, die so gar nicht zum quirligen Treiben unserer Jetztwelt passen wollen. Eine recht kantige Sache mit solch weichgespülten Versprechen.

Als ich vor vielen Jahren mit Meditation begann, habe ich bereits nach zehn Sitzminuten die formatfüllende Tragweite von „heißer Langeweile“ erleben dürfen. Mein Geist lief Amok! Er präsentierte mir Erinnerungen, phantastische Geschichten und prächtige und bunte Zukunfstpläne.
Die Anweisung meines damaligen Yogalehrers, mich auf meinen Atem zu konzentrieren, verschwand im Nu unter einer Lawine von Gedanken und Gefühlen.

Es sollte Jahre dauern, bis ich mich zu einem neuen Versuch mit Meditation entschließen würde. Es war die Zeit der 80er-Jahre in Osho’s Ashram in Oregon, wo wir täglich in Gruppen stille und dynamische Meditationstechniken übten. Wahrscheinlich ist es der Gruppendynamik zu verdanken, dass ich bei der Stange blieb und mir einige „Erfolge“ gelangen, die Barriere der Langeweile zu überwinden und in tiefere Ebenen meines Geistes vorzudringen.

Aber auch in diesen, mir bis dahin noch unbekannten geistigen Ebenen, gab es eine Art von Langeweile, die sich deutlich von der Enge und Beklommenheit früherer Erfahrungen unterschied und eher eine erfrischende Form von „Langeweile“ ist. Ich erlebte sie als eine weiche, warme und zarte Ruhe, in der nichts störte. Die Befremdlichkeiten und Dissonanzen aus meiner gewohnten äußeren Welt, hatten hier keine scharfen Kanten, alles floss harmonisch und rund ineinander.
Die Erfahrung dieser Meditationen hinterließ in der Zeit danach einen Nachhall, den ich heute als das Erwachen von Mitgefühl bezeichne, das sich nicht auf irgendetwas oder irgendjemanden beschränkt, sondern nach allen Seiten strahlt.

Es ist nicht immer so geblieben. Es gab und es gibt immer wieder „Rückfälle“ in alte und begrenzende Gewohnheiten, die aus diesem geistigen Konstrukt aus Erinnerungen, Verletzungen und Überzeugungen genährt werden, die man gemeinhin „Ego“ nennt.
Dennoch, die konsequente Praxis der Meditation führt dazu, dass „Ego“ transparenter wird. Es verliert durch diese Transparenz seine Maske und wird immer deutlicher als das erkennbar, was es tatsächlich ist: eine gewohnte Vorstellung ohne wirkliche Substanz.

Meditation ist, wenn man sich endlich mal dazu aufgerafft hat, keine „Instant-Pille“, die man nur einmal nimmt und glaubt, dass alles getan ist.
Meditation ist eine wirkliche Herausforderung, die man mit der Besteigung eines Gipfels vergleichen kann. Das Hindernis der anfänglichen Langeweile, welche die Phantasie für Ausflüchte beflügelt, kann einem den Mut nehmen. Der zunehmend weiter werdende Ausblick auf die eignene faszinierende innere geistige Landschaft aber belohnt über alle Maßen, sofern man dran bleibt!

Im tibetischen Buddhismus gibt es den Begriff „Maitri“. Zusammenfassend beschreibt er die wohltuenden Eigenschaften, die durch die Praxis der Meditation entwickelt und gestärkt werden: Liebe, Mitgefühl, Loyalität, Freundlichkeit, Sanftmut, Standhaftigkeit, Ausdauer, Konzentration und Gleichmut und in Kombination aller Eigenschaften, ist es ein Weg zu innerem und äußerem Frieden…


Was ist der Unterschied zwischen Transformation und Veränderung?

Rein sprachlich und allgemein betrachtet, wird der Begriff Transformation oft mit Veränderung übersetzt. So gesehen, gibt es scheinbar keinen Unterschied.
In diesem Beitrag beziehe ich mich mit diesen beiden Begriffen allerdings  auf die Ziele, Wünsche, Probleme und Lösungen im Kontext unseres Menschseins.

Auf der Suche nach Glück und Erfolg strebt man Veränderungen an oder man mahnt Veränderung an, um die Welt friedlicher und gerechter werden zu lassen.

Veränderung im Sinne dieses Beitrags, ist ein aktiver Prozess, der willentlich per Entscheidung in Gang gesetzt wird. Er kann durchaus aggressiv sein, indem ich mich zu etwas zwinge und damit gegen mich selbst und meine Gewohnheiten ankämpfe und eben das eventuell auch von anderen Menschen verlange.

Transformation geschieht durch einen gänzlich anderen Ansatz. Sie geschieht, wenn ich das, was ich will und das, was ich nicht will zunächst einmal urteils-, wertfrei und akzeptierend betrachte. Man kann dafür die Begrifflichkeit der gleichmütigen Betrachtung im Sinne von Gelassenheit verwenden, die in der Meditationspraxis üblich ist. Diese Praxis ist der Ansatz, durch den ich meinen grundlegensten menschlichen Eigenschaften Raum zur Entfaltung gebe. Es entspricht einer Rückbesinnung auf das, was ich im tiefsten Wesen meines Menschseins von Anbeginn an bin.
Insofern führt Transformation nicht zu etwas Neuem, sondern sie entspricht einer Klärung, Reinigung und Besinnung.

Weihnachten

Jeder weiß, dass Weihnachten ein ursprünglich heidnisches Fest ist, das von germanischen Völkern gefeiert wurde.

Den Grund zum Feiern bot der 21. Dezember jeden Jahres – die Wintersonnenwende. Dies ist der Tag, an dem die Tage wieder länger und die Nächte wieder kürzer werden. Für die Germanen war es schlicht die Auferstehung des Lichts. Demnach stand die Sonne als Licht- und Lebensspender im Zentrum der Feierlichkeiten.

Anders als heute, war der Winter in dieser frühen Zeit der Menschheit eine Ruhezeit, die gut vorbereitet werden musste. Mit dem, was in der Wachstumsperiode des Sommers geerntet wurde, musste man die kalte und dunkle Zeit des Winters überstehen, denn auch die Natur legte sich zur Ruhe.
Es sollte nicht wundern, dass auch damals die Stimmung litt, denn das fehlende Licht führte – wie heute auch – zu depressiver Stimmung.

Mit einem einfachen Trick, der auch heute noch ab und an funktioniert, konnte man die schlechte Stimmung aufheitern.
Wie wir wissen, sorgen unerwartete Geschenke und Zuwendungen anderer Art für Überraschung bei denjenigen, die sie erhalten. Der Trick mit der Aufheiterung spielt sich im limbischen System unserer Gehirne ab und war die Geburtsstunde der Weihnachtsgeschenke.

Was dann noch fehlt, sind Gebäck und Plätzchen, die es auch damals schon gab. Sie entstanden aus Resten von Getreidemehl, das mit Resten allerlei hochkalorischer Zutaten vermischt und gebacken wurde. So konnte man sich während der Feierlichkeiten wenigstens noch mit diesen Übrigbleibseln etwas stärken. Möglicherweise taugten sie dann auch als Geschenke für die Nachbarn, denen man damit die trübe Stimmung verbessern konnte.

Shamata- oder Shiné-Meditation

Lizenfreies Bild auf Usplash.com: Dingzeu Li

Die Shamata-Meditation oder auch Shiné genannt, ist die klassische buddhistische Ruhemeditation, die in Sitzhaltung geübt wird. Shiné ist ein tibetischer Begriff und setzt sich aus den Silben Shi (ruhig) und (Verweilen) zusammen.

Workshops und Seminare für Shamata-Meditation findest du auf meiner Webseite unter dem Link Kurse und Seminare!

Sinn von Meditation ist die innere Sammlung und damit die Läuterung, Beruhigung und Zentrierung des ansonsten zerstreuten Geistes, der im Alltag unaufhörlich nach Beschäftigung und Ablenkung sucht. Dabei springt er von einem Gedanken zum nächsten und erfüllt uns mitunter mit einer Wolke aus Gefühlen, Gedanken und Emotionen, mit denen wir uns identifizieren.

Meditation ist die Schulung des Geistes, die ihn daran gewöhnt, weg von Zerstreuung und hin zu Fokussierung, Ruhe und innerer und äußerer Entspannung und Klarheit zu kommen.

Bild: NASA, linzenfrei auf unsplash.com

Die Zerstreuung, die durch die Identifikation mit wechselnden Gedanken, Gefühlen und Emotionen entsteht, gleicht einem inneren Wirbelsturm, in dessen Bewegung wir uns im Alltag oft gefangen fühlen.
Dauerstress durch innere Anspannung und Ruhelosigkeit, ist ein für unsere Zeit typisches Symptom, das langfristig zu psychischen und körperlichen Erkrankungen führt.
Begebe ich mich durch Meditation ins Auge des Orkans, in dem Stille herrscht, werde ich zum unidentifizierten Beobachter. Ich genieße Klarheit und innere Ruhe, die mich flexibler auf innere und äußere Reize reagieren lässt.

Merkmal der Shamata-Meditation
Die Shamata- oder Shiné-Meditation wird in der typischen Meditations-Sitzhaltung ausgeführt.
Die Bewegungslosigkeit des Körpers und die Wahrnehmung des Atems als Objekt, auf das man sich konzentriert, spielen dabei als äußerliche Faktoren eine wichtige Rolle.

Wird der Körper ruhig gehalten, beruhigt sich mit ihm auch der Fluss der Gedanken, weil der Geist weniger dazu angeregt wird, sich gedanklich mit der Bewegung des Körpers zu beschäftigen.

Der Atem fließt von alleine, da er dem vegetativen Nervensystem unterliegt. Dadurch kann er entspannt als Anker für den Geist wahrgenommen werden.

Der Atem dient als Objekt, indem ich meine Aufmerksamkeit auf das Vorbeistreifen der Atemluft an den Nasenflügeln lenke oder an das Heben und Senken des Unterbauchs.

Das Prinzip von Annehmen und Loslassen, ist als innerer Faktor eine wichtige Voraussetzung, um Meditation gelingen zu lassen.
Konkret bedeutet es, dass ich annehmend eine offene, innere Haltung gegenüber allem einnehme, was in mir auftaucht: Gedanken, Gefühle, Emotionen, körperliche Empfindungen. Ich nehme sie unbeurteilt und wertfrei wahr, lasse sie wieder los und kehre immer wieder entspannt zum Atem zurück.

Meditations-Sitzhaltung

Lizenfreies Bild auf Usplash.com: Mattia Faloretti

Aufrecht: Das Rückgrat sollte gerade und entlastet sein. Es kann das Gefühl entstehen, am Kopf sanft nach oben gezogen zu werden.Die gerade Sitzhaltung des Rückens gewährt den Energien und dem Atem ungehinderten, freien Fluss.In dieser aufrechten Haltung ist der Rücken leicht angespannt und vermittelt ein Gefühl der Stärke.Die Brust ist leicht nach außen gewölbt. Das symbolisiert ein offenes und empfängliches Herz.

Gekreuzte Beine:Der Sitz mit gekreuzten Beinen gewährt eine stabile Haltung. Es ist dabei darauf zu achten, dass die Knie immer unterhalb desSacrum am Boden aufliegen. Dadurch werden Verspannungen vermieden.

Kopfhaltung: Der Kopf wird gerade gehalten. Das Kinn wird zur Kehlgrube leicht eingezogen. Der Kopf ähnelt dabei ein wenig einemHaken. Diese Kopfhaltung gewährleistet die aufrechte Haltung des Rückgrats im Bereich der Halswirbelsäule.

Hände: Je nachdem, was visualisiert wird, bilden die Hände unterschiedliche Mudras.Für die tägliche Praxis bilden die Hände etwa 4 Finger breit unterhalb des Bauchnabels eine Schalenform, wobei die rechteHand in der linken Hand liegt. Die Daumenspitzen berühren sich leicht.

Zunge: Die Zunge liegt hinter den oberen Schneidezähnen am Gaumen an. In dieser Haltung können Mund und Unterkiefer entspannt sein.

Schultern: Die Schultern werden leicht nach hinten gezogen. Diese Haltung, bei der die Brust leicht nach außen gewölbt ist, kann sich das Herz öffnen.Dadurch wird Empfänglichkeit und Offenheit symbolisiert.

Blick:Die Augen sind leicht geschlossen und der Blick ist schräg nach unten, etwa einen Meter vor mir zum Boden gerichtet.Bei geschlossenen Augen ist es wahrscheinlicher, dass ich nur mit inneren Erscheinungen konfrontiert bin und äußere, visuelle Einflüsseausgesperrt bleiben. In der Meditation ist es sinnvoll sowohl innere als auch äußere Einflüsse wahrzunehmen.

Tonglen – Geburtshilfe für Mitgefühl

Mitgefühl und Selbstmitgefühl stärken
male hands holding girlfriend hands. Care and love concept


Tonglen ist seit etwa 1000 Jahren eine Meditationspraxis des tibetischen Shambala-Buddhismus. Übersetzt bedeutet Tonglen Geben und Nehmen, bzw. Aussenden und Annehmen. Die Praxis nutzt den Atem, um Glück zu geben und Leid zu nehmen.

Das Prinzip Tonglen sollte nicht als energetisch übersinnlicher Trick verstanden werden, der spontane Veränderungen im Außen zeitigt. Es geht bei dieser Technik alleine um die schrittweise Schulung und das Training des Geistes, was langfristig zu einer echten inneren Entwicklung und Reife führt. Bei dieser Praxis geht es um die Entwicklung von Mitgefühl, Empathie und Herzenswärme. In jedem Fall bewirkt Tonglen im eigenen Bewusstsein die Entwicklung heilsamer Geisteszustände und wirkt sich dementsprechend in der Folge auf das eigene Denken, Fühlen und Handeln aus. Durch die Visualisierung von Schmerz und Leid wird das Sich-Berühren-Lassen gestärkt und die Fixierung auf das eigene Ego wird verringert. Selbstverständlich geht es nicht darum, sich mit dem Einatmen von Schmerz und Leid selbst zu belasten. Es geht vielmehr darum, die eigene Selbstbezogenheit, Gleichgültigkeit und Abgrenzung gegenüber anderen Lebewesen (oder gegenüber sich selbst) zu verringern und sie in Mitgefühl umzuwandeln und das zukünftige Handeln in eine heilsame Form zu verändern. Das übende Bewusstsein wird daraufhin Mittel und Wege suchen und finden, um heilsame Impulse in die Tat umzusetzen. Die Übung des Tonglen nutzt also sowohl der Verbesserung des eigenen empathischen Bewusstseins, als auch anderen Lebewesen, die in der Folge mit dem Übenden in Kontakt kommen.
Eine Falle besteht darin, nur das eigene Leiden in den Fokus der Übung zu stellen und nur dieses eigene Leiden transformieren zu wollen. Der Sinn der Übung besteht aber darin, alle Wesen in den Wunsch nach Glück, Freude und Freiheit von Leiden einzubinden. Das entspricht dem Grundgedanken, dass Wesen nicht voneinander getrennt sind, und dass Glück nichts Exklusives ist. Das Einatmen des Leidens soll nicht als etwas Belastendes empfunden werden. Belastend wird es, sobald ich mich gegen das Leiden wehre und mich davor fürchte. Vielmehr sollte die Vorstellung des Leids als eine Kraft verstanden werden, die mein eigenes Ego auflöst, mich befreit, leichter, offener, mitfühlender und liebevoller macht. Ich öffne mich für alles das, was ist ohne mich dagegen zu wehren. Diese mitfühlende Offenheit und Akzeptanz bewirkt die Entstehung hellen Lichtes, das ich während der Übung an alle Wesen – einschließlich an mich selbst – sende.

Einatmen: man stellt sich vor, dass Schmerz oder sonstiges Leid in Form etwas Dunklem an das eigene Herz herangeführt wird.

Ausatmen: man stellt sich vor, dass helles Licht vom Herzen ausgeht und dorthin gelangt, wo es benötigt wird, um Schmerzen zu lindernoder sonstiges Leid aufzulösen.

Tonglen bei Pro-Nutrimentum:
Termine zur Anleitung und zum Üben von Tonglen und anderen Meditationstechniken findest Du auf meiner Webseite unter
https://pro-nutrimentum.de/Aktuelles/kurse%20und%20seminare.html

Warum Meditation?

Welche Einsichten können mich zum Meditieren bringen? Was erwarte ich von Meditation?
Meditieren bedeutet, die Wirklichkeit wahrzunehmen, anstatt über sie nachzudenken oder aus ihr zu fliehen.
Mit Meditation kann ich mich so sehr in die Wirklichkeit versenken, dass ich ihr nach und nach auf den Grund gehe.
Was Meditation nicht ist: Träumerei, Imagination, positives Denken, Nachdenken.
Meditation ist das, was geschieht, wenn ich nicht in meine Gedanken verstrickt bin. In Meditation bin ich auch nicht von meinen Sinnen hypnotisiert. Ich bin hellwach und aufmerksam.
Die Aufmerksamkeit in der Meditation ist nicht auf etwas Bestimmtes gerichtet, sondern einfach vorhanden.
Meditation ist gesteigerte Bewusstheit. Ich bin dann also meines Atems bewusst, ich fühle meinen Körper, bin mir meiner Sinneseindrücke voll bewusst, fühle meine Gefühle, nehme das Vorhandensein von Gedanken wahr, ohne mich mit ihnen zu beschäftigen.
Wenn ich still sitze und meinen Atem spüre, der mir als Anker für meinen Geist dient, entdecke ich nach und nach Dimensionen der Realität, die mir im Alltagsbewusstsein verborgen bleiben. Das ist so, weil ich im Alltagsbewusstsein so sehr mit allen möglichen Gedanken und Eindrücken beschäftigt bin.
Durch Meditation gelange ich an mein Innerstes. In meinem Innersten erkenne ich mich selbst. Dort erkenne ich die Ursache meiner Gefühle und Gedanken. Für den Verstand ist in meinem tiefsten Innersten nichts vorhanden. Da gibt es nichts, was ich als Objekte beschreiben oder benennen könnte. In meinem Innersten findet nur die Erfahrung, das Erleben, statt. Dort entdecke ich mich selbst in einer Erfahrung der Liebe, der Verzückung, Begeisterung und Staunen.
Die Erfahrungen, die mir Meditation erlaubt, werden nach und nach meinen Alltag verändern.
Ohne dass ich mich weiter darum bemühen muss, werden sich Liebe, Gelassenheit und Freude in meinen Alltag integrieren. Meine Gedanken werden klarer, Ängste und Sorgen verlieren nach und nach ihre Bedeutung.

Warum ist achtsames Essen erstrebenswert?

Durch achtsames Essen integriere ich Achtsamkeit in eine der grundlegenden Aktivitäten meiner Existenz.
Achtsames Essen wird meinen Körper und meinen Geist nähren. Ich kann dadurch ein gesundes Gewicht erreichen und mögliche ernährungsbedingte Krankheiten unwahrscheinlicher machen.
Achtsamkeit hilft mir, meine Beziehung zwischen meinen Speisen, meiner Gesundheit und der des Planeten zu erkennen.
Meine Achtsamkeit beim Essen wird für mich Achtsamkeit in allen Bereichen meines Lebens wachsen lassen. Dadurch wird mein Mitgefühl für alle Lebewesen und für das Leben schlechthin gestärkt.

8 Übungen für achtsames Essen

„Achtsamkeit“ ist einerseits ein modischer Trend unserer heutigen Zeit. Andererseits entspricht sie einer Geisteshaltung, die Menschen verschiedener Kulturen und Epochen bereits seit Jahrtausenden üben. Wir haben es also auch mit einer Renaissance bezüglich des Umgangs mit uns selbst und unserer Umwelt zu tun.
Ganz gewiss kann die Rückbesinnung auf eine achtsame Geisteshaltung als Reaktion auf die negativen Auswirkungen unserer hektischen und von Oberflächlichkeit geprägten Zeit gesehen werden.
Die folgenden 8 Punkte stellen speziell Ratschläge für Menschen dar, die ihr Körpergewicht reduzieren wollen und die verstanden haben, dass Übergewicht kein isoliertes Phänomen der Ernährung darstellen kann, sondern vor allem auch eine Folge des Lebensstils ist.
  1. Das Essen ehren
  2. Alle 6 Sinne einbeziehen
    Geschmack, Farbe, Konsistenz, Geräusche, Reaktion des Geistes, sich verändernder Geschmack
  3. Maßhalten
  4. Sorgfältig kauen
    Eher kleinere Bissen zu sich nehmen
  5. Langsam essen
    Das Sättigungsgefühl stellt sich nach ca. 10 Minuten ein
    Während des Kauens das Besteck weglegen und das Körpergefühl wahrnehmen.
  6. Keine Mahlzeiten auslassen
    Werden Mahlzeiten ausgelassen, fällt es danach schwer achtsam zu essen.
  7. Nichts zwischendurch essen
    Wenn immer wieder gegessen wird, ist die Bauchspeicheldrüse immerzu dabei Insulin auszuschütten.
    Die Zellen werden dadurch immerzu mit Glucose beliefert. Das verhindert, dass der Körper auf Fettreserven zurückgreift.
  8. Möglichst pflanzliche Nahrung bevorzugen
    Pflanzliches ist gesünder (tierische Nahrung ist wegen der enthaltenen Zusätze nicht empfehlenswert. Außerdem
    entstehen bei der Verdauung von tierischer Nahrung vermehrt Substanzen, die zu Übersäuerung und Belastung des Organismus führen).
    Tierische Nahrung verbraucht sehr viel Ressourcen (Land, Wasser), schädigt das Klima und ist Mitursache von Hunger in der Welt.

Was haben Stress und Kälte gemeinsam?

Eine bedrohliche Situation löst Stress aus und versetzt den Körper in die Lage Höchstleistungen zu vollbringen.

Für unsere Vorfahren, die mit dem Angriff eines wilden Tieres konfrontiert wurden, waren die körperlichen Stress-Reaktionen überlebenswichtig.
Für „moderne“ Menschen, die ihren Alltag in Büros ohne wilde Tiere verbringen, hat sich Stress dagegen zu einem Problem entwickelt.

Kurzzeitige Stress-Situationen gelten als unproblematisch. Dauerstress mit andauernder Anspannung ohne nennenswerte Erholungsphasen ist gesundheitsschädlich.
Unsere Körper unterscheiden nicht zwischen dem Angriff eines wilden Tieres und der Vorstellung eines Angriffs. Ebensowenig gibt es eine Unterscheidung zwischen einem körperlichen Angriff und einer emotionalen Stress-Situation.

Stress verbraucht Energie. Negative Gedanken und Emotionen, die Stress hervorrufen, sind Gedanken der Kälte, welche dem Körper Energie entziehen, denn der Körper strebt danach, Körpertemperatur und Energie-Level konstant zu halten.

Auch im Bereich der Ernährung können Stress-Situationen beobachtet werden.
Kalte Getränke kühlen den Körper ab, der nun daran geht, die verlorene Wärme wieder zu ersetzen. Dafür setzt er Energie ein, die an anderer Stelle fehlt.

Sowohl emotionaler Stress und Anspannung, als auch kalte Getränke entziehen Energie, die dann im Bereich des Immunsystems und im Bereich der Verdauung fehlen.

Stress – ob durch Fehlernährung oder emotionale Anspannung – verbraucht Energie und macht anfällig für Krankheiten.

Lebensmittelverschwendung

Pflanzen_und_Tiernahrung

Dieses Bild stammt aus dem Skript des Makrobiotik-Lehrers Sakurzawa Nyoiti (Oshawa), der diese Ernährungsform in den späten 60er-Jahren von Japan nach Europa brachte.

Interessant, dass das Problem der Lebensmittelverschwendung bereits damals durchaus bekannt war.
Das Skript stammt von meiner Mutter, die sich in dieser Zeit makrobiotisch ernährte und bei Oshawa Kurse belegte.
Heute dient mir dieses Skript als wertvolles Archiv für die Ernährungsberatung.