Supplementierung von Magnesium

Als Faustregel für den täglichen Magnesium-Bedarf eines Erwachsenen können 350-400 Milligramm genannt werden.
Ganzheitliche Maßnahmen betonen die Aufnahme des Magnesiums über vor allem biologische Lebensmittel.
Hinweis: Getreidearten und Hülsenfrüchte, sowie Nüsse, enthalten natürlicherweise Phytinsäure, die eine Resorption von Mineralstoffen und Spurenelementen behindern.
Phytinsäure wird beim Einweichen der betreffenden Lebensmittel über Nacht duch das Enzym Phytase abgebaut!
Nennenswerte Mengen an Magnesium enthalten folgende Lebensmittel:
  • Bananen
  • Bohnen
  • brauner Reis
  • Kakao
  • Kartoffeln
  • Mandeln
  • Spinat
Sollte ein Mangel nicht rasch genug über Lebensmittel korrigiert werden können, kann auch zu natürlichen Nahrungsergänzungsmitteln gegriffen werden.
  • transdermales Magnesiumchlorid
    • wird auf die Haut aufgesprüht und über die Haut aufgenommen
  • Spirulina Mikroalgen
    • liefern etwa 40 Milligramm als Tagesdosis
  • organische Magnesium-Verbindungen
    • Magnesiumorotat
    • Magnesiumcitrat
    • Magnesium-Chelat
      • beim chelatierten Magnesium liegt ein organisches Magnesium, gebunden an natürliche Aminosäuren vor. Dies steigert seine Bioverfügbarkeit im Körper um ein Vielfaches im Vergleich zu herkömmlichen Mineralstoffpräparaten. Magnesium Chelat kann ausserdem nicht von bestimmten Anti-Nährstoffen (Phytinsäure) gebunden werden, wie dies bei herkömmlichen Mineralstoffpräparaten oft der Fall ist und dazu führen kann, dass die Mineralien ungenutzt wieder ausgeschieden werden.
  • anorganische Magnesium-Verbindungen
    • Magnesiumcarbonat
    • Sango Meereskoralle
Überdosierung von Magnesium
Eine Magnesium-Überdosierung über Lebensmittel ist nicht möglich, da der Körper über ausreichende Regelmechanismen verfügt.
Auch eine Überdosierung mit Nahrungsergänzungsmitteln ist eher nicht wahrscheinlich.
Kritisch kann es einerseits für Menschen mit Nierenproblemen werden und auch bei Gesunden, wenn Magnesium-Präparate injiziert werden.
Wichtig: Mineralstoff-Supplemente sollten in möglichst geringer Dosis verwendet werden. Schließlich dienen sie nur als zusätzliche Mineralstoff-Lieferanten.
Mehr als die doppelte empfohlene Tagesdosis sollten nicht eingenommen werden, da es zu schädlichen Ablagerungen im Organismus kommen kann.
Grundsätzlich sollten sie in Absprache mit dem Therapeuten eingenommen werden.

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